Der Lienzer Talboden

 

Inmitten des Lienzer Talbodens, wo Isel und Drau zusammenfließen, liegt die Osttiroler Bezirkshauptstadt Lienz, umgeben von den Lienzer Dolomiten im Süden und der mächtigen Schobergruppe im Norden.

 

Die Isel - der letzte nicht regulierte Gletscherfluss der Alpen - sammelt die meisten Gewässer Osttirols und  gehört, wie auch andere Osttiroler Naturschönheiten, dem Schutzgebiet "Natura 2000" an.

Aus dem westlichen Pustertal kommend nimmt die Drau bei Lienz die Wasser der Isel auf und verlässt Osttirol dann ostwärts in das Kärntner Land.

 

Der Lienzer Talboden wurde schon 2000 Jahre v. Chr. besiedelt.  Im Schloss Bruck - dem ehemaligen Domizil der Grafen von Görz - befindet sich das Museum der Stadt Lienz mit seinen archäologischen, kulturhistorischen und volkskundlichen Abteilungen. In der Liebburg, dem Sommersitz der Grafen, befindet sich heute das Rathaus der Stadt Lienz.  Zu den Schätzen der Stadt zählen auch die zahlreichen Kirchen aus unterschiedlichen Epochen, die jährlich viele Besucher anziehen.

 

Die Lienzer Umgebung ist mit zahlreichen Attraktionen gesegnet.

Östlich von Lienz werden die Grundmauern von Aguntum freigelegt, der einzigen Römerstadt in Tirol.  Dort gefundene Artefakte kann man im Museum direkt neben der Ausgrabungsstätte bewundern. Unweit von Aguntum liegt der Lavanter Kirchbichl. Auch dort finden sich Ausgrabungen von Resten einer spätantiken  frühchristlichen Siedlung, die im 3. Jahrundert ihre Blütezeit hatte.

Die wilde Galitzenklamm, der Golfclub Dolomitengolf und der Wildpark Assling seien noch neben vielen anderen als naheliegende Highlights in der Umgebung von Lienz genannt.

 

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